Sexuelle Gewalt

Bis ins Innerste erschüttert

Sie sind…

  • …als Junge bei früheren Familientreffen von einem Verwandten zu sexuellen Handlungen gezwungen worden.
  • …als junger Mann im Sportclub den sexuellen Übergriffen Ihres Trainers ausgesetzt.
  • …als Mann in einer Partnerschaft oder von Dritten gegen Ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden.
  • …als Mann von Rowdies zusammengeschlagen worden, weil Sie Hand in Hand mit Ihrem Freund spazierten (homophobe Gewalt).

Sexuelle Handlungen können verschieden erzwungen werden, hier haben wir nur wenige Beispiele aufgeführt. Es braucht für sexuelle Gewalt nicht immer körperliche Gewalt. Manchmal reicht auch die Androhung von Gewalt oder Sanktionen. Meist handelt es sich beim Täter oder bei der Täterin um Personen aus dem nahen Beziehungsumfeld. Dabei nutzen sie oftmals die Abhängigkeit und emotionale Nähe des Opfers aus. Schuld- und Schamgefühle, Ekel oder Angst vor Beziehungsverlust sind typisch widersprüchliche Emotionen, die Menschen in dieser Situation empfinden.

Ob Sie körperlich oder psychisch verletzt sind: Wir unterstützen Sie, indem wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, mit dieser belastenden Situation umzugehen. Nicht nur Opfer, sondern auch Angehörige oder dem Opfer nahe stehende Personen sowie Fachleute sind willkommen. Zusätzlich unterstützen wir Sie in juristischen Belangen und Versicherungsfragen. Sie können wählen, ob Sie lieber von einem Mann oder einer Frau beraten werden möchten.

Das können wir für Sie tun

Abklären

  • ob Sie Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes sind
  • ob Ihnen Leistungen gemäss Opferhilfegesetz zustehen

Informieren

  • über geltende Rechte gemäss Opferhilfegesetz

Beraten und unterstützen

  • bei der Bewältigung der Gewalterfahrung
  • bezüglich einer Strafanzeige
  • bei der Geltendmachung von Entschädigung und Genugtuung im Strafverfahren
  • bei versicherungsrechtlichen Ansprüchen
  • bei der Geltendmachung finanzieller Ansprüche gegenüber der Kantonalen Opferhilfestelle
    (Entschädigung und Genugtuung in der Regel innert fünf Jahren)

Vermitteln

  • von Fachpersonen aus dem juristischen, psychotherapeutischen und medizinischen Bereich
  • von anderen Beratungsstellen

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